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HYPHEMIND

/ Basel / Gare du Nord

HYPHEMIND
ist ein hybrides Musiktheater: eine real-virtuelle Expedition in die skurrile Welt der Pilze. Was können wir von den Spezialisten der Symbiosen und ihren Mycelnetzwerken lernen? Wie sehen aus ihrer Perspektive unsere menschlichen Vorstellungen von Individualität, Intelligenz und Gesellschaft aus? Können wir mit ihnen die Krise des Anthropozäns überwinden und zu neuen Formen des Miteinander von Mensch, Natur und Maschinen kommen?

Die Musik von Andreas Eduardo Frank greift den Text von Matthias Rebstock auf und lässt auf virtuose Weise unterschiedlichste Stilistiken aufeinanderprallen. Sie spielt mit Witz und Power, mit Popelementen, analogen Synthesizern, schillernden Klangflächen und durchkomponierten Licht und Videosequenzen. Wie die Pilze, ist die Musik das Medium der Symbiose und vermittelt zwischen Text, der analogen Bildsprache von Sabine Hilscher, KI-gesteuerten Animationen von Niklas Berlec und dem Bühnengeschehen.

Zwischen Präsenz- und Onlineperformance kann das Onlinepublikum durch Polls und Online-Games den Kontakt zum Saalpublikum, den Darsteller:innen und zur unbekannten Welt der Pilze herstellen. Es wächst ein digital-analoges Geflecht, das sich mit den Pilzmycelien zu einem artenübergreifenden Netzwerk verbinden will, dem HYPHEMIND.

HYPHEMIND ist eine Stückentwicklung, bei der Text, Musik, Performance, Grafik und Webdesign über eine Reihe von Probenphasen gleichzeitig und eng aufeinander bezogen entstanden sind.
Andreas Eduardo Frank und Matthias Rebstock zur Uraufführung bei ECLAT 2022

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