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Starke Texte treffen auf starke Stimmen

Fünf Lyrikerinnen und fünf Komponist:innen aus zehn verschiedenen europäischen Ländern treffen bei Musik der Jahrhunderte am 1. und 2. Juli 2022 erstmals für ein Symposium mit den Neuen Vocalsolisten zusammen. Es steht am Beginn eines großen Projektes, in dem Werke für die Neuen Vocalsolisten in der Verbindung von Lyrik der Gegenwart mit virtuos avancierten Stimmtechniken entstehen sollen.

Das Symposium beleuchtet Fragen wie

  • Ist die tradierte Überfrachtung der Kombination Stimme/Musik im romantischen Lied ein Hemmschuh für zeitgenössische Komposition mit Stimmen?
  • Ist gerade Lyrik oft schon Musik genug und braucht keine musikalische Entsprechung?
  • Wie kann Text heute überhaupt „gesungen“ werden
  • Welche gestalterischen Mittel der digitalen Welt können wir nutzen, um die Verbindung von Text und Musik zu bereichern?

Das Ziel: eine Vokalmusik, in der Text(e) und Stimme(n) gleichberechtigt das künstlerische Geschehen bestimmen. Dabei sollen explizit die künstlerischen Möglichkeiten des digitalen Raums und die damit verbundene Option, Kunst in hybrider Form zu schaffen, berücksichtigt werden.

Veranstaltet und durchgeführt wird das Projekt von Musik der Jahrhunderte Stuttgart. Als Kurator für die Lyrik konnte Jan Wagner gewonnen werden. Die szenisch-visuelle Umsetzung liegt in den Händen von Titus Selge. Ausführende der künftigen Konzert-Performance sind die Neuen Vocalsolisten. Die Idee und dramaturgische Ausgestaltung stammt von Andreas Fischer (Neue Vocalsolisten).

Poetinnen
Maria Barnas (Niederlande)
Vera Burlak (Belarus)
Luljeta Lleshanaku (Albanien)
Deryn Rees-Jones (Großbritannien)
Cia Rinne (Schweden)

Komponist:innen
Severin Dornier (Österreich)
Bnaya Halperin-Kaddari (Israel)
Georgia Koumará (Griechenland)
Dariya Maminova (Russland)
Gemma Ragués Pujol (Spanien)

Die Veranstaltung ist nicht öffentlich!

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